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Heimat

 

Die Mongolische Wüstenrennmaus (Meriones unguiculatus), wurde 1866 von dem französischen Pater Abbè Armand David entdeckt. In ihrer Heimat, der Mongolei, bewohnen die Rennmäuse weites, offenes Gelände, das sie auf der Suche nach Nahrung durchstreifen. Die Tiere sind im natürlichen Verbreitungsgebiet extremen Klimabedingungen ausgesetzt. Die Sommer sind heiß bei Temperaturen bis + 50°C, die Winter sind lang und kalt bei Temperaturen bis - 40°C. Regen fällt vor allem in den Sommermonaten. Der Name Meriones unguiculatus bedeutet so viel wie ,,Krieger mit Krallen" und ist auf einen griechischen Krieger mit Stoßzähnen auf dem Helm zurückzuführen.

Biologie 

Ordnung: Nagetiere


Unterordnung: Mäuseverwandte


Familie: Wühler


Unterfamilie: Rennmäuse (Gerbillinae)       


Verbreitung: Steppen- und Wüstenrandgebiete Zentralasiens


Gewicht: Männchen: 80-120 g, Weibchen: 70-100 g


Geschlechtsreife: Männchen: mit ca. 12 Wochen, Weibchen: mit ca. 7 - 8 Wochen


Tragezeit: 23-26 Tage


Wurfgröße: im Durchschnitt 4-8


Körperlänge: 10-13 cm


Schwanzlänge: 9,5-11 cm


Körpertemperatur: 37,4°C - 39,0°C


Lebenserwartung: 3-5 Jahre


Lebensrhythmus: Rennmäuse sind tag- und nachtaktiv


Futterbedarf: 5-8 g pro 100 g Gewicht und Tag


Wasserbedarf: 4-7 ml pro 100 g Gewicht und Tag





Quelle:IG Rennmäuse


 
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